Fabienne Gähwiler (1997) and Mario Gisler (1994) are a Swiss artist couple living and working in Lucerne CH. The works of GislerGähwiler circle around physical as well as technical phenomenons by exploring their source in nature. The matter of digitalisation and how it takes place in art is central to their practise. The receiving of radio waves, fractal geometry, 3D renderings, light and their appearance on Fresnel lenses have been the determining factor for their latest projects. Working across media allow them to create site-specific installations where the viewer gets coated by darkness and light, illusion or reality and the confusion of nature and technology.

«In der Natur sehen wir die Ursuppe unseres Schaffens. Ihre Verflechtung im Ganzen, sowie ihre oszillierende Ausbreitung lässt unser Universum wachsen. Physikalische Phänomene werden zur Materie unserer Machenschaft. Mit Linsen, Folien oder Glas spiegeln wir Licht und formen am Verständnis von Technik und Natur. Die Vermischung, Verwandlung und Täuschung der Erscheinungen ist Teil unserer Praxis. Das digitale Zeitalter prägt unser Werk. Dabei faszinieren uns technische Errungenschaften und zugleich den menschlichen Durst nach Neuem, Unbekanntem noch Unsichtbarem. Interessiert sind wir immer auch an der Ur-Idee dieser technischen Skulptur. So können viele unserer Arbeiten in einem kulturellen Kontext gelesen werden. Gleichzeitig laden unsere Werke ein, sie in elliptischen Bahnen oder gar in sie einzutauchend zu betrachten. Die Bewegung des Menschen und sein Handeln fliessen dadurch mit in unseren Schaffensozean. Im fraktalen System erkennen wir diese Bewegungen wieder, sehen diese Selbstähnlichkeit aber auch in unserer kollektiven Zusammenarbeit als Künstlerpaar. Aus unseren zwei Polen einspringt so ein Dritter, der zugleich auch immer ein Wagnis und Experiment ist, das Unsichtbare sichtbar zu machen.»